Es war einmal ein wunderschöner Wald, mit Lichtungen und Mooren, in dem viele Wesen lebten: Sonnenfunken, Irrlichter, Dryaden und Wurzelzwerge und manch anderes Geschöpf. Diese Wesen waren den Menschen wohlgesonnen und oft kamen diese in den Wald, um um Rat zu bitten, kleine Gaben darzubringen oder einfach, um dort bei den Wesen zu sein.

Doch irgendwann begannen einige Menschen zu behaupten, dass dort im Wald keine Wesen seien und dass jene, die daran glaubten, verrückt seien oder einem falschen Glauben anhingen.

Irgendwann kamen nur noch wenige Menschen heimlich in den Wald, um Gaben zu bringen und für die Wesen zu tanzen und zu singen, während außerhalb des Waldes immer mehr Menschen begannen, die Wesen und Mutter Natur zu vergessen...

In dieser Zeit passierte etwas Merkwürdiges. Immer, wenn jemand behauptete, es gäbe die Wesen im Wald nicht, stiegen Nebelschwaden auf; erst nur einzelne, doch irgendwann wurde eine dicke Wand daraus, hinter der der Wald und seine Bewohner verschwanden und gut geschützt weiter lebten.

Den Wald gibt es immer noch, doch nur jene, die achtsam und mit offenem Herzen aufbrechen, werden den Weg durch den Nebel finden und durch das Moor kommen, ohne von den Irrlichtern vom Weg abgebracht zu werden. Wenn sie diesen Weg genommen haben, werden sie den Wald und seine Wesen finden und die Wesen werden sie freundlich begrüßen.